Infos zur Batterie
Zuerst einmal ein paar wichtige Hinweise:
- niemals die Batterie bei laufendem Motor abklemmen
- Batterie niemals kurzschließen, also Plus und
Minus Pol niemals verbinden
- Batteriesäure ist ätzend und darf nicht in
Berührung mit der Haut gelangen, wenn es doch passieren sollte
sofort mit Wasser abwaschen
Batteriespannung prüfen:
Unter Belastung messen:
- Voltmeter wie unten abgebildet an die Batterie
anklemmen
- Motor starten und die Spannung ablesen
- die Batterie darf während des Startvorgangs
nicht unter 10V abfallen
- bricht die Spannung sogar total zusammen und wurde
eine unterschiedliche Säuredichte in verschiedenen Kammer
gemessen, so ist die Batterie defekt.
Ruhespannung messen:
- Batteriepole abklemmen (zuerst Masse)
- Voltmeter wie unten abgebildet an die Batteriepole anklemmen und Spannung messen
- Ist die Spannung: 12,5V oder größer, ist die Batterie in Ordnung
Ist die Spannung: 12,4V oder kleiner, so muss die Batterie geladen oder
ersetzt werden
Säurestand prüfen
Es gibt drei Typen von KFZ Batterien:
- Wartungsarme Batterien: erkennt
man daran, dass diese Batterien keine Verschlußstopfen auf der
Oberseite haben. Stattdessen findet man häufig eine Statusanzeige
Anzeige grün:
guter Zustand
Anzeige schwarz: Batterie sofort laden
Anzeige blau:
Kritischer Säurestand, Batterie muss sofort ersetzt werden
- Wartungsfreie Batterien (Gel Batterien): wie der Name es schon sagt
wartungsfrei
- Herkömmliche Nass Batterien: Erkennt man an den Verschlußstopfen an
der Oberseite.
Hier ist es erforderlich regelmäßig den Säurestand zu
prüfen
- Säurestand ca 5mm über den
Zellenelementen
- Wenn der Säurestand von außen
erkennbar ist und MIN MAX Marken vorhanden sind muss der
Säurestand sich zwischen diesen beiden Marken liegen
- ist eine Kunststoffleiste mit mehreren
Verschlußstopfen vorhanden, so muss der Säurestand in
Höhe der Verschlußstopfen liegen
Ist der Säurezustand zu niedrig muss die Batterie ggf. mit
destilliertem Wasser nachgefüllt werden
Säuredichte prüfen
Zum prüfen der Säuredichte wird ein
Säureheber benötigt, der in jedem Fachmarkt erhältlich
ist.
- Zündung ausschalten
- Batterie an den Verschlußstopfen öffnen
- den Säureheber in eine Zelle eintauchen und so
viel Säure ansaugen bis der Schwimmer in der Säure schwimmt
- ist die Säure stark bräunlich, so ist die
Batterie überladen
- an der Skala am Schwimmer kann man nun die
Säuredichte ablesen
| Säuredichte kg/l |
Ladezustand |
| 1,25-1,28 |
geladen |
| 1,20-1,24 |
halb geladen |
| kleiner 1,20 |
mangelhaft |
- nun noch die Säuredichte in allen anderen
Batteriezellen messen, besteht eine Differenz von mehr als 0,04 kg/l so
ist die Batterie wahrscheinlich defekt
Batterie richtig laden
- bei einer herkömmlichen Batterie zuerst
Säurestand prüfen s.o.
- ist der Ladestrom am Ladegerät einstellbar,
stellt den Strom auf 10% der Batteriekapazität, hat die Batterie
50 Ah so den Ladestrom auf 5,0 A stellen, dann ca. 10 Std laden
- Pluskabel des Ladegerätes an den Pluspol der
Batterie anschließen
- Minuskabel des Ladegerätes an den Minuspol der
Batterie anschließen
- jetzt erst den Ladegerätstecker in die Steckdose
stecken und ggf. noch einschalten
- die Temperatur der Batterie darf sich nicht über
55° C erhitzen ggf. Ladevorgang unterbrechen oder Ladestrom
herabsetzen
- nach dem Laden den Netzstecker des Ladegerätes
herausziehen und Ladekabel entfernen
- Batterie nochmals prüfen s.o.
Ladespannung von der Lichtmaschine prüfen
- Voltmeter an den Plus und Minuspol der Batterie
anschließen
- Motor starten
- Motordrehzahl auf ca. 3000U/min erhöhen
- das Voltmeter sollte nun eine Spannung zwischen 13,5V
- 14,5V anzeigen
- nun noch zusätzlich das Fernlicht einschalten,
die nun gemessene Spannung darf nicht mehr als 0,4V als die zuvor
gemessene Spannung betragen
- stimmen die gemessenen Werte nicht überein,
sollte die Lichtmaschine von einer Fachwerkstatt überprüft
werden